Saisonale Krankheiten

Während manche Krankheiten zu jeder Jahreszeit auftreten, sind andere saisonal bedingt und machen uns in gewissen Monaten besonders zu schaffen. Einige Viren und Parasiten werden durch ein bestimmtes Klima begünstigt und sind daher dann besonders gefährlich, wenn die idealen Bedingungen für ihre Vermehrung gegeben sind. Deshalb ist es auch ratsam, sich einmal darüber zu informieren, welche Krankheiten zu den verschiedenen Jahreszeiten drohen können und auf welche Weise Sie einen wirksamen Schutz für sich und Ihre Familie schaffen.

Vorsicht vor Grippeviren im Winter

Fast jeden Winter steht eine Grippewelle zu erwarten, die häufig im Januar am stärksten ausgeprägt ist. Hohes Fieber, begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen gehören zu den Symptomen der Grippe, die in den meisten Fällen einige Tage Bettruhe erfordert. Schon ab dem späten Herbst können Sie sich und Ihre Familie gegen Influenza impfen lassen. Die Impfung schützt sich unbedingt vor einer Erkrankung, da es immer eine Reihe von verschiedenen Viren gibt. Oft können durch die Impfung jedoch die schwersten Krankheitsbilder wie beispielsweise eine Lungenentzündung vermieden werden. Vor dem Winter können sie schon Ihr Immunsystem stärken, so dass Sie weniger anfällig für die Grippeviren sind. Achten Sie auf eine Ernährung reich an Vitaminen und Vitalstoffen und gönnen Sie sich ausreichenden Schlaf sowie Spaziergänge an der frischen Luft.

Grippe im Winter - niesende Frau

Auch Rotaviren und Noroviren lieben die kalte Jahreszeit und breiten sich vom späten Herbst bis in den Februar hinein oft sehr schnell aus. Besonders Kinder sind von dem Brechdurchfall, den diese Viren verursachen. Häufig befallen. Die Krankheit ist hoch ansteckend und verbreitet sich daher auch in Schulen und Kindergärten in rasanter Weise. Zur Vorbeugung sollten Sie darauf achten, dass die Hände nach dem Toilettenbesuch und vor dem Essen gründlich gewaschen und möglicherweise auch desinfiziert werden. Ist eine Person im Haushalt erkrankt, sollte diese möglichst nur von einem Familienmitglied gepflegt werden und auch keinen Besuch erhalten, um die Ansteckungsgefahr zu vermindern.

Allergien erwarten Sie im Frühjahr

Für alle, die unter Heuschnupfen leiden, ist das Frühjahr die schwerste Jahreszeit. Sobald im März Bäume und Sträucher zu blühen beginnen, verursacht der Pollenflug Symptome wie tränende Augen, Juckreiz, eine verstopfte Nase und heftige Niesanfälle. Antihistamine können bei der Behandlung der Symptome helfen.

Diese Gefahren lauern bei heißem Wetter

In den warmen Sommermonaten kann es häufig zu Blasenentzündungen kommen. Das kommt zumeist daher, dass man leicht bekleidet gerne draußen sitzt und oft auch nach dem Schwimmen nicht gleich den nassen Badeanzug auszieht. Wer eine empfindliche Blase hat, sollte auf ausreichende Wärme und stets trockene Kleidung achten. Auch ausreichende Mengen von Flüssigkeit sowie Blasentees können dem Übel vorbeugen.
Eine weitere Gefahr der Sommermonate sind Salmonellen. Bei warmen Temperaturen können sich diese Bakterien auf nicht richtig gekühlten Speisen sehr schnell ausbreiten und heftige Durchfälle hervorrufen, wenn man solche Speisen ist. Deshalb sollten Sie im Sommer besonders auf Gerichte mit rohen Eiern oder rohem Fleisch verzichten und Speisereste stets gut gekühlt halten.

Mit vorbeugenden Maßnahmen die Familie schützen

Wenn Sie sich einmal über die Krankheiten bewusst sind, sie in jeder Saison des Jahres zur einer Gesundheitsbedrohung werden können, fällt es auch leicht, die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen einzuleiten. Auf diese Weise können sie Ihre Familie vor saisonalen Krankheiten am besten schützen.