Medizinische Möglichkeiten einer Penisvergrößerung

Mit dem Wandel unserer Gesellschaft und nicht zuletzt auch durch die immer weiter reifenden Operationsmethoden im Bereich der Schönheitschirurgie haben sich mit der Zeit immer neue Verfahrensweisen entwickelt, um sich selbst, sein Äußeres und seine Wunschideale mit Hilfe von plastischen Schönheitsoperationen zu verwirklichen. Dabei richtet sich dieser Trend schon längst nicht mehr nur an Frauen, denn auch bei Männern steigt das Interesse an der Schönheitschirurgie stetig weiter an – die Rede ist von operativen Penisvergrößerungen!

Penislänge abmessen

Wenn sich eine Frau für eine operative Brustvergrößerung entscheidet, hat das oft nicht nur ästhetische, sondern in den meisten Fällen schwere psychische Hintergründe! Es ist das gestörte Gefühl zum eigenen Körper, der Weiblichkeit und für viele Frauen ein harter Leidensdruck, der sich aus der Unzufriedenheit mit sich selbst entwickelt. Mit diesem Leidensdruck stehen Frauen jedoch nicht alleine da, denn auch Männer können unter einem zu kleinen Penis leiden und infolgedessen an schweren psychischen Erkrankungen leiden! Es ist ein fortlaufender Kreislauf, der sich, besonders wenn die Sexualität unter der Größe leidet, immer weiter aufbauschen und nicht zuletzt Potenz- und Erektionsprobleme führen kann. Aus diesem Grund hat sich auch auf dem Gebiet der Penisvergrößerung die ästhetische Schönheitschirurgie kontinuierlich weiterentwickelt, um Männern den Wunsch nach einem größeren oder dickeren Penis nachkommen zu können. Dabei haben sich gleich mehrere Methoden durchgesetzt, welche Sie aus dem nachstehenden Text entnehmen können.

Eine Penisverlängerung durch einen operativen Eingriff

Vorab muss man ganz klar sagen, dass es nach den derzeitig angewandten Methoden der Penisvergrößerung grundsätzlich nicht möglich ist, den Penis eines Mannes auf eine bestimmte Wunschgröße zu verlängern. Die einzige Möglichkeit besteht darin einen Teil des Penis zu verlagern, indem die Haltebänder vom Penis gelöst, umverlagert und wieder fixiert werden. In wiefern sich der Penis durch dieses Vorgehen verlängern lässt, hängt einzig und allein davon ab, was die Umverlagerung der Haltebänder hergibt und lässt sich nicht im Vorfeld bestimmen. In der Regel bewegt sich die Vergrößerung nach dieser Methode in einem Bereich zwischen zwei und sechs Zentimeter, welche sowohl im erigierten als auch im unerigierten Zustand sichtbar sind. Natürlich muss man an dieser Stelle auf die Risiken einer Operation hinweisen und nicht zuletzt auch darauf, dass der Penis durch den Narbenzug kleiner werden kann! Um diesem Risiko entgegenwirken zu können, wird meist auf einen Penisstrecker (Extender) zurückgegriffen.

Klinische Operation für Penisvergrößerung

Eine Penisverdickung durch Implantate oder Eigenfett

Um nach einer Penisverlängerung oder allgemein ein stimmiges Gesamtbild im Hinblick auf Länge und Dicke zu erzielen, ist es möglich, den Penis beispielsweise durch Implantate zu verdicken. Bei dieser Methode wird ein Implantat zwischen Penishaut und Schwellkörper eingesetzt, welcher den Penis optisch dicker wirken lässt. Eine weitere Möglichkeit bietet eine Implementierung von Eigenfett. Die Eigenfettzellen werden dafür beispielsweise am Bauch entnommen und im späteren Verlauf des Eingriffs im Penis unterspritzt. Wissenschaftliche Studien über den Erfolg und die Risikos, die diese Methode mit sich bringen, gibt es bisher jedoch nicht.

Alternative Methoden zur Penisvergrößerung/Penisverdickung

Anders als bei einem operativen Eingriff handelt es sich bei einer Penisvergrößerung mittels Hyaluronsäure um einen minimalinvasiven Eingriff, mit dem die Größe und Form des Penis schonend angepasst werden kann. Es ist ein modernes Behandlungsverfahren, welches durch den Wegfall der Risiken einer Operation immer beliebter wird. Die Behandlung mit Hyaluron ermöglicht zudem einen zielgerichteten Volumenaufbau, um die Penisform schonend anzupassen. Eine Behandlung mit Hyaluron lässt sich jedoch auch sehr gut mit einem operativen Eingriff kombinieren.

Magnetfeldtherapie gegen Schmerzen

Schmerzen können uns das Leben zur Hölle machen. Dann kommen die Schmerztabletten dazu und der Kreislauf beginnt. Wir nehmen Tabletten, damit wir keine Schmerzen mehr haben. Aber auf der anderen Seite kommen durch Schmerztabletten andere Beschwerden hinzu. Oft sind es Magenschmerzen oder im schlimmsten Fall Magenbluten. Es ist nichts Neues, dass dann wieder Tabletten für den Magen verschrieben werden. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

Aber die gute Nachricht ist: Es gibt eine Lösung und die heißt „Magnetfeldtherapie“.

Älterer Herr (Patient) erhält Magnetfeldtherapie

Die Magnetfeldtherapie

Die Medizin geht immer mehr neue Wege. Gern arbeiten die Ärzte mit verschieden Therapeuten zusammen um Krankheiten und Schmerzen zu bekämpfen. Die Magnetfeldtherapie ist ein Verfahren dafür. Aber es ist noch nicht anerkannt. Hierbei werden künstliche oder natürliche Magnetfelder genutzt für verschiedene Erkrankungen genutzt.

Wie kann man sich aber die Wirkungsweise erklären? Durch die Magnetfelstherapie werden im Körper Spannungen hervorgerufen. Die magnetischen Wechselbäder haben so eine positive Wirkung auf Zellen und Durchblutung.

Das Gute darin ist, dass durch diese Methode sich der Sauerstoffgehalt im Gewebe verbessert wird und so eine schnellere unschädliche Heilung erfolgen kann. So ganz „nebenbei“ wird auch das Immunsystem positiv beeinflusst.

Anwendungsgebiete

Zu Beginn wurde diese Methode hauptsächlich für Schmerzen im Bewegungsapparat und Nervenschmerzen angewandt.

In der Zwischenzeit wurde auch in dieser Phase dazugelernt. Das „Einsatzgebiet“ ist schier uneingeschränkt möglich.

Die Magnetfeldtherapie wird noch bei Gelenkschmerzen, Sehenscheidentzündungen, alle Arten von Narben, Rheuma in den Gelenken und Osteoporose. Auch Patienten mit Bandscheibenvorfall können von einer großen Schmerzlinderung sprechen. Im wahrsten Sinne des Wortes ist dies auch nachvollziehbar. Verbessert sich die allgemeine Durchblutung in den Gefäßen, lässt die auch das Gefühl der Spannung nach und alles wird gut. Nicht „nur“ die Schmerzen werden reduziert, nein, auch so kann dann der Heilungsprozess vonstattengehen. Oft ein Segen für viele Schmerzpatienten. Die meisten Patienten bekommen ihre Lebensqualität wieder geschenkt.

Wie erfolgt eine solche Behandlung?

Der betroffene Patient liegt meistens auf einer Liege. Die Behandlung kann aber auch im Sitzen erfolgen und durch örtliche Anwendung. Ein Therapeut sucht je nach Krankheitsbild die entsprechenden Spulen aus. Muss der gesamte Körper behandelt werden kommen sogenannte Magnetfeldmatten zum Einsatz.

Durch einen Regler wird die Stärke der elektromagnetischen Wellen bestimmt. Oft spüren Patienten ein Kribbeln und ein starkes Wärmegefühl. Jeder Körper reagiert anders, aber auf jeden Fall positiv.

Natürlich gibt es auch Menschen, die mit Magnetfeldern nicht behandelt werden dürfen. Dazu gehören Frauen, die schwanger sind oder Menschen die einen Herzschrittmacher haben. Die Dauer der Behanlung ist auch abhängig von der zu heilenden Krankheit.

Kosten der Anwendung mit Magnetfeldern

Die Kosten trägt der Patient. Sie werden nicht von den Krankenkassen übernommen. Eine Behandlung kann bis zu 20EUR kosten und wird oft auch vom Hausarzt angeboten, wenn er selber gern alternative Methoden empfiehlt. Leider sind noch nicht alle Ärzte dazu bereit. Heilpraktiker und Physiotherapiepraxen schwören hingegen häufig auf diese Heilmethode.

Pollen: Der Frühling kommt

Viele Menschen freuen sich, wenn der Frühling endlich da ist. Die Sonne und erwachende Natur sorgen normalerweise für einen neuen Energieschub. Im Freien wird wieder mehr unternommen, Schmetterlinge kommen im Bauch auf und die Menschen reagieren offener. Zudem gibt es jedoch auch viele Pollenallergiker, bei denen es zu dieser Zeit eher in der Nase kribbelt. Etwa 16 Millionen Menschen in Deutschland leiden an dem Heuschnupfen. Dies ist jedoch vielen Menschen nicht bewusst und körperliche Schlappheit, Niesen, brennende sowie tränende Augen und die laufende Nase werden für Erkältungssymptome gehalten. Sie sollten beachten, dass der Heuschnupfen ohne Behandlung zu chronischem Asthma werden kann. Die Pollenallergie kann dies Risiko verdreifachen, dass die Menschen in den nächsten fünf bis neun Monaten Asthma entwickeln. Einige Asthmatiker leiden zudem auch an Heuschnupfen und damit werden die Symptome nur noch verschärft. Wer Beschwerden feststellt, sollte auch frühzeitig zu einem Facharzt. Allergietests können helfen, worauf das Immunsystem mit mit Überreaktion antwortet. Mit passenden Medikamenten können Sie Allergien und Heuschnupfen schließlich rechtzeitig behandeln.

Frühlingswiese

Was ist bei den Pollen zu beachten?

Die Pollensaison beginnt generell jedes Jahr früher. Von den Fachleuten heißt es, dass die Erderwärmung dafür eine Rolle spielt. Im Vergleich zu vor zwanzig Jahren fliegt der Blütenstaub von den Frühblühern heute sogar etwa zehn Tage früher. Alleine in Deutschland können etwa 100 Pflanzen die Pollenallergie auslösen. Nicht nur Allergene werden mit Pollen freigesetzt, sondern auch noch die hoch aktiven Botenstoffen. Die menschlichen Entzündungszellen werden damit angelockt, dass die Pollenkörper an sich gebunden werden. Auch bei den nicht-allergischen Menschen kann der Blütenstaub damit dann die Entzündungsprozesse in Gang bringen. Leiden Menschen unter Asthma und Allergien, können sie mit modernen Kombinationstherapien dennoch das weitgehend unbeschwerte Leben führen. Besonders die Pollenallergiker sollten jedoch möglichst wenig Kontakt mit dem Blütenstaub haben. Es gibt die speziellen Pollenflugkalender, welche bei der Vorhersage helfen können. Der Kalender zeigt, zu welcher Zeit die Pflanzen blühen. Am Abend zwischen 18 und 23 Uhr und am Morgen zwischen 6 und 8 Uhr ist der Pollenflug geringer und damit eignen sich hier Outdoor-Aktivitäten.

Was ist bei Heuschnupfen zu beachten?

Sind Sie von Heuschnupfen geplagt, dann kennen sie gerötete Augen, Nasenkribbeln und Niesattacken. Etwa jede sechste Person in Deutschland ist betroffen und die Tendenz nimmt ständig zu. Die Auslöser sind Pollen von Getreide, Gräsern, Sträuchern sowie von Bäumen. In den Körper gelangen sie über die Atemwege und dann werden allergische Reaktionen ausgelöst. Bereits im Winter können bei milden Temperaturen die Pollen bereits fliegen. Bereits im Februar bis März beginnt mit Erle und Haselnuss schon die Saison. Wichtig ist, dass nicht alle Betroffenen auch auf jede Pollenart allergisch reagieren. Die Symptome können somit zu verschiedenen Zeiten auftreten und dies abhängig davon, wann die Pflanzen blühen und die Pollen fliegen. Nicht selten sind manche Allergiker sogar das gesamte Jahr über geplagt. Zu den Symptomen gehören dabei Reizbarkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Brennen, Lichtempfindlichkeit, Niesattacken, eine geschwollene Schleimhaut und die verstopfte Nase. Starke allergische Reaktionen sind sogar Hautekzeme, Migräne, Magen-Darm-Störungen, Atemnot und Husten. Hauttests können für die Diagnose durchgeführt werden und die Diagnose kann wiederum mithilfe von Blutuntersuchungen ergänzt werden. Wichtig ist die konsequente Behandlung und die Tatsache, dass Ärzte bezüglich verschiedener Möglichkeiten beraten.

Entgiften – was ist dran am Mythos?

Haben Sie im Internet und Fernsehen oder anderen Medien immer die neuesten Gesundheitstrends verfolgt, dann ist Ihnen ein Begriff wie das Entgiften sicher nicht fremd. Ob mit unangenehmen Darmspülungen, entbehrungsreichen Fastenzeiten oder entspannenden Saunagängen – der Körper soll in die Lage gebracht werden, die in ihm angesammelten Gifte jeglicher Art wieder ausscheiden zu können. Dies soll die Gesundheit fördern und dazu beitragen, dass durch eine stetige Ansammlung verschiedenster Umweltgifte nicht im Endeffekt Krankheiten entstehen. Durch ungesunde Ernährung und viel Stress können sich Schlacken im Körper aufbauen, die auch verantwortlich für das Erkranken des Menschen sind. Natürlich gehören auch Nikotin und Alkohol zu den alltäglichen Schadstoffen.

Fruchtschale für Detoxkur

Entgiften – Detox bringt eine Stärkung der Gesundheit

Von der Gesichtsmaske bis zu fertigen Smoothie, wer sich nach neuen Produkten umschaut, der wird immer wieder in der Produktbeschreibung den Begriff Detox lesen. So liegt die Entgiftung heute voll im Trend und mit vielen teuren Produkten soll dem Menschen geholfen werden. So muss bei einer Detoxkur der Mensch auf Lebensmittel wie Weißmehl, Käse, Fleisch und Süßigkeiten verzichten, aber genauso werden Kaffee, Nikotin und Alkohol von der Liste der alltäglichen Genussmittel gestrichen. Dies soll dazu beitragen, dass die Übersäuerung des Körpers beendet wird. Die Kur beginnt mit der vollständigen Entleerung des Darms und anschließend können zwei Tage folgen, wo sich die Ernährung auf Gemüse und Obst beschränkt. Nun folgen Tage die mit einer Ernährung aufwarten, die sehr ballaststoffreich ist. Viele Menschen, die sich einer Detoxkur zuwenden, erkennen nun den Wert frisch gepresster Obst- und Gemüsesäfte, die mit vielen hochwertigen Inhaltsstoffen die Wirkung der Entgiftungskur effektiv unterstützen. Gesunde Nährstoffe sorgen jetzt dafür, dass an den Detoxtagen kein Mangel entsteht und die Entgiftung den Körper nicht zusätzlich belasten wird. Mit der inneren Anwendung sollten immer äußere Anwendungen von heilsamen Bädern, wirkungsvollen Körperpeelings und Massagen dazugehören. Pilates, ein Saunagang oder Yoga machen das Kurprogramm komplett und an allen Tagen können grüne oder andere Smoothiearten zum hervorragenden Geschmackserlebnis und zur besten Unterstützung der Entgiftung werden.

Beispiel-Säfte zum Entgiften

Entgiften – auf der Suche nach Schadstoffen im menschlichen Körper

Der Mensch von heute ist bekanntlich allen möglichen Gefahren im Rahmen der Nahrungsaufnahme ausgesetzt. Wird wieder ein Lebensmittelskandal bekannt, dann wird auch stets eine Liste von Schadstoffen veröffentlicht, welche wiederum in Nahrungsmitteln zu finden ist. Doch eine gute Lebensmittelkontrolle versucht diese Verfehlungen aufzudecken und zu minimieren. Dass der Mensch von heute im Körper lebensbedrohliche Mengen an Giften trägt, kann nicht festgestellt werden und so scheint der Begriff „Detox“ vor allem auch dazu beizutragen, dass viele Anbieter sehr überteuerte Produkte an den Kunden bringen können. Hier wird mit den Ängsten der Menschen gespielt und der Mensch wird verleitet, viel Geld für fragliche Dinge auszugeben. Scheint vieles an der Detoxkur auch fraglich zu sein, so ist eins aber sicher, dass eine gesunde Ernährung dem Menschen immer eine stabile Gesundheit beschert. Der Trend zum Smoothie und gesunden frischen Säften ist daher auch von Ernährungsfachleuten nur zu unterstützen, denn so kann ein Entsafter in der eigenen Küche dazu beitragen, dass Sie immer mit allen wichtigen Nährstoffen und wertvollen Inhaltsstoffen von frischem Obst und Gemüse versorgt werden. Mit hochwertigen Geschmackserlebnissen zu einem gesunden Körper, mit einem Entsafter und frischem Obst und Gemüse wird das Saftglas dann doch noch zum Gesundheitshelfer.

Das Medizinstudium

Das Studium der Medizin ist die Ausbildung künftiger Ärzte an einer Universität oder Hochschule. Es umfasst sowohl die Aneignung der notwendigen wissenschaftlichen Grundlagen als auch berufspraktische Komponenten. Ein erfolgreich abgeschlossenes Medizinstudium ist jedoch für eine Tätigkeit als Arzt in Deutschland allein nicht ausreichend. Vielmehr ist es Voraussetzung, um die Approbation erhalten zu können, die wiederum zur Ausübung des Arztberufs berechtigt. Anschließend folgt in der Regel jedoch noch eine mehrjährige Weiterbildung zur Erlangung des Facharzttitels. Erst wer diese Qualifikation erworben hat, kann sich als Vertragsarzt niederlassen und in seiner Praxis Patienten der gesetzlichen Krankenkassen behandeln.

Lesende Medizinstudentin

Was beinhaltet das Medizinstudium in Deutschland?

Das Medizinstudium unterteilt sich in Deutschland in mehrere Abschnitte. Den Anfang bildet dabei der vorklinische Teil, bei dem die Vermittlung der naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen im Fokus steht. Die Studierenden lernen dabei den menschlichen Körper sowie dessen Aufbau und Funktion im Normalzustand kennen und verstehen. Zum Curriculum gehören beispielsweise Fächer wie Biologie, Chemie, Physik, Biochemie, Molekularbiologie, Physiologie, Anatomie, ein Präparierkurs, ein Wahlfach sowie ein Krankenpflegepraktikum und eine Erste-Hilfe-Ausbildung. Am Ende des vorklinischen Teils folgt dann das „erste Staatsexamen“, wie der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung meist kurz genannt wird. Krankheiten und deren Heilung spielen in der Vorklinik noch keine Rolle, sondern sind erst Gegenstand des anschließenden Klinischen Teils des Medizinstudiums. Dieser umfasst die Vermittlung von Kenntnissen aus medizinischen Fachgebieten wie Allgemeinmedizin, Anästhesiologie, Arbeits- und Sozialmedizin, Augenheilkunde, Chirurgie, Dermatologie und Venerologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Kinderheilkunde, Neurologie, Orthopädie, Pathologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Rechtsmedizin sowie Urologie. Hinzu kommen Fächer wie Humangenetik, Hygiene, Mikrobiologie und Virologie, Klinische Chemie, Laboratoriumsdiagnostik, Pharmakologie und Toxikologie sowie verschiedene Querschnittsbereiche.

Beispielhafte Universitätsbibliothek

Der Übergang zur Praxis

Begleitend zum Klinischen Teil müssen die Studierenden bis zum Beginn des Praktischen Jahres in den unterrichtsfreien Zeiten die sogenannte Famulatur ableisten. Sie umfasst insgesamt vier Monate und dient dazu, den angehenden Medizinern einen Einblick in die ärztliche Patientenversorgung zu vermitteln. Zu diesem Zweck müssen mindestens zwei Monate in einem Krankenhaus und mindestens ein Monat in einer ärztlich geleiteten Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung oder in einer geeigneten Arztpraxis abgeleistet werden. Das letzte Jahr des Medizinstudiums, das auf das bestandene Zweite Staatsexamen folgt, ist das sogenannte Praktische Jahr. Es unterteilt sich in drei Ausbildungsabschnitte von jeweils 16 Wochen Dauer. Dazu gehören die Innere Medizin, die Chirurgie sowie die Allgemeinmedizin oder eines der anderen klinisch-praktischen Fachgebiete. Anschließend folgt dann das Dritte Staatsexamen beziehungsweise der dritte Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, nach dessen Bestehen die Approbation erteilt werden kann.

Für wen ist das Medizinstudium geeignet?

Ein Medizinstudium ist für alle diejenigen geeignet, die sich ernsthaft für eine spätere Tätigkeit als Arzt oder Ärztin interessieren. Dabei muss es sich nicht zwingend um eine die Arbeit in einer Klinik oder einer Arztpraxis handeln, denn auch in verschiedenen Behörden und wissenschaftlichen Institutionen sowie in der Pharmaindustrie sind zahlreiche Ärzte tätig. Des Weiteren sollten eine gewisse Affinität zu naturwissenschaftlichen Fächern und die Bereitschaft zu einem hohen Einsatz während des Studiums vorhanden sein. Wenn Ihnen die Naturwissenschaften bis zum Abitur keine besondere Freude bereitet haben, sollten Sie sich wahrscheinlich lieber für ein anderes Studienfach entscheiden. Bringen Sie jedoch die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Medizinstudium mit, so steht Ihnen der Weg in einen der vielseitigsten und anspruchsvollsten Berufe offen.

Saisonale Krankheiten

Während manche Krankheiten zu jeder Jahreszeit auftreten, sind andere saisonal bedingt und machen uns in gewissen Monaten besonders zu schaffen. Einige Viren und Parasiten werden durch ein bestimmtes Klima begünstigt und sind daher dann besonders gefährlich, wenn die idealen Bedingungen für ihre Vermehrung gegeben sind. Deshalb ist es auch ratsam, sich einmal darüber zu informieren, welche Krankheiten zu den verschiedenen Jahreszeiten drohen können und auf welche Weise Sie einen wirksamen Schutz für sich und Ihre Familie schaffen.

Vorsicht vor Grippeviren im Winter

Fast jeden Winter steht eine Grippewelle zu erwarten, die häufig im Januar am stärksten ausgeprägt ist. Hohes Fieber, begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen gehören zu den Symptomen der Grippe, die in den meisten Fällen einige Tage Bettruhe erfordert. Schon ab dem späten Herbst können Sie sich und Ihre Familie gegen Influenza impfen lassen. Die Impfung schützt sich unbedingt vor einer Erkrankung, da es immer eine Reihe von verschiedenen Viren gibt. Oft können durch die Impfung jedoch die schwersten Krankheitsbilder wie beispielsweise eine Lungenentzündung vermieden werden. Vor dem Winter können sie schon Ihr Immunsystem stärken, so dass Sie weniger anfällig für die Grippeviren sind. Achten Sie auf eine Ernährung reich an Vitaminen und Vitalstoffen und gönnen Sie sich ausreichenden Schlaf sowie Spaziergänge an der frischen Luft.

Grippe im Winter - niesende Frau

Auch Rotaviren und Noroviren lieben die kalte Jahreszeit und breiten sich vom späten Herbst bis in den Februar hinein oft sehr schnell aus. Besonders Kinder sind von dem Brechdurchfall, den diese Viren verursachen. Häufig befallen. Die Krankheit ist hoch ansteckend und verbreitet sich daher auch in Schulen und Kindergärten in rasanter Weise. Zur Vorbeugung sollten Sie darauf achten, dass die Hände nach dem Toilettenbesuch und vor dem Essen gründlich gewaschen und möglicherweise auch desinfiziert werden. Ist eine Person im Haushalt erkrankt, sollte diese möglichst nur von einem Familienmitglied gepflegt werden und auch keinen Besuch erhalten, um die Ansteckungsgefahr zu vermindern.

Allergien erwarten Sie im Frühjahr

Für alle, die unter Heuschnupfen leiden, ist das Frühjahr die schwerste Jahreszeit. Sobald im März Bäume und Sträucher zu blühen beginnen, verursacht der Pollenflug Symptome wie tränende Augen, Juckreiz, eine verstopfte Nase und heftige Niesanfälle. Antihistamine können bei der Behandlung der Symptome helfen.

Diese Gefahren lauern bei heißem Wetter

In den warmen Sommermonaten kann es häufig zu Blasenentzündungen kommen. Das kommt zumeist daher, dass man leicht bekleidet gerne draußen sitzt und oft auch nach dem Schwimmen nicht gleich den nassen Badeanzug auszieht. Wer eine empfindliche Blase hat, sollte auf ausreichende Wärme und stets trockene Kleidung achten. Auch ausreichende Mengen von Flüssigkeit sowie Blasentees können dem Übel vorbeugen.
Eine weitere Gefahr der Sommermonate sind Salmonellen. Bei warmen Temperaturen können sich diese Bakterien auf nicht richtig gekühlten Speisen sehr schnell ausbreiten und heftige Durchfälle hervorrufen, wenn man solche Speisen ist. Deshalb sollten Sie im Sommer besonders auf Gerichte mit rohen Eiern oder rohem Fleisch verzichten und Speisereste stets gut gekühlt halten.

Mit vorbeugenden Maßnahmen die Familie schützen

Wenn Sie sich einmal über die Krankheiten bewusst sind, sie in jeder Saison des Jahres zur einer Gesundheitsbedrohung werden können, fällt es auch leicht, die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen einzuleiten. Auf diese Weise können sie Ihre Familie vor saisonalen Krankheiten am besten schützen.

Die Humanmedizin

Wissenswertes über Humanmedizin

Eine Definition

Allgemein kann gesagt werden, dass die Humanmedizin sich hauptsächlich mit der Medizin am Menschen befasst. Man kennt sie auch unter der Bezeichnung Schulmedizin. Der Begriff Humanmedizin wurde eingeführt, um sich klar gegen die Veterinärmedizin, die sich ausschließlich mit Tieren beschäftigt, abzugrenzen. Denn der menschliche Körper ähnelt in seinen Funktionen aufgrund seiner Entwicklungsgeschichte dem Körper mancher Tiere. Es existieren daher gewisse Überschneidungen. Deshalb wurde die wichtige Unterscheidung zwischen Veterinär- und Humanmedizin geschaffen. Denn die letztere ist wesentlich besser erforscht als die Tiermedizin.

Unterschiede zwischen der Human- und Veterinärmedizin

Ein Veterinärmedizner ist nach seinem Studium zumeist in der Lage, jedes beliebige Tier zu behandeln. Das kann eine Maus sein, aber auch ein Pferd. Da fast unendlich viele Tierarten existieren, wird es nie möglich sein, den Forschungsstand in diesem Bereich auch nur näherungsweise an die Kenntnisse über den menschlichen Körper heranzuführen. Dieser ist wesentlich besser und gründlicher erforscht als der tierische Körper.

Veterinärmedizin Beispiel

Denn beim Menschen handelt es sich nur um ein einziges Lebewesen. Die Milliarden auf der Erde lebenden Menschen unterscheiden sich in Körperaufbau und Funktionen nur geringfügig voneinander. Daher ist der Mensch wesentlicher gründlicher erforscht. Die Humanmedizin hat im Laufe der Jahrhunderte vielfältige Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten geschaffen. Bereits in der Steinzeit wurden Gehirnoperationen durchgeführt. Auch die Naturheilkunde oder die Virologie fussen hauptsächlich auf den Krankheiten des menschlichen Körpers.

Ein gutes Beispiel dafür wäre die Erforschunng des Gehirns und der Nervenbahnen. Auf diesem Gebiet ist die Veterinärmedizin nahezu unerfahren. Denn geforscht wurde hauptsächlich am Menschen. Auch gibt es aufgrund der menschlichen Entwicklungsgeschichte sehr viele Krankheiten , die in der Tierwelt so gut wie nie auftreten oder zumindest nicht gründlich erforscht wurden. Man denke an Krankheiten wie Nervenleiden, Diabetis, Krebs oder Zivuilisationskrankheiten. Es ist nicht bekannt, dass sich die Tiermedizin schwerpunktmäßig mit diesen Leiden auseinandersetzen musste. Das wurde am Menschen erforscht.

Humanmedizin Menschenabbild

Die Thieme Verlagsgruppe, die sich schwerpunktmäßig im medizinischen Bereich engagiert, vertreibt auch zum vorgenannten Thema einige sehr gute Bücher. Dieser Verlag wird nicht nur von Ärzten sondern auch von Studenten stark frequentiert.

Entscheidung zwischen den Studienfächern Human- und Veterinärmedizin

Diese Entscheidung sollte jedem Studenten bereits im Vorfeld klar sein. Es geht, vereinfacht ausgedrückt, darum, ob man zukünftig lieber Menschen oder Tiere behandeln möchte. Das hängt einerseits von der persönlichen Einstellung, dem Lernaufwand und den eigenen Präferenzen ab. Ein weiteres Hauptkriterium ist natürlich der zu erwartende Verdienst, der in der Humanmedizin in der Regel wesentlich höher angesiedelt ist. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Tatsache, dass Humanmediziner sich erst nach dem Studium spezialisieren müssen, während der Veterinärmediziner sich bereits zu Beginn des Studiums spezialisieren müssen. Das ist keine leichte Entscheidung und sollte gut durchdacht werden.

Fazit

Die Humanmedizin hat den Menschen gründlichst erforscht. Wer also in diesem Bereich arbeiten möchte, sieht sich einem riesigen Themenbereich gegenüber.