Entgiften – was ist dran am Mythos?

Haben Sie im Internet und Fernsehen oder anderen Medien immer die neuesten Gesundheitstrends verfolgt, dann ist Ihnen ein Begriff wie das Entgiften sicher nicht fremd. Ob mit unangenehmen Darmspülungen, entbehrungsreichen Fastenzeiten oder entspannenden Saunagängen – der Körper soll in die Lage gebracht werden, die in ihm angesammelten Gifte jeglicher Art wieder ausscheiden zu können. Dies soll die Gesundheit fördern und dazu beitragen, dass durch eine stetige Ansammlung verschiedenster Umweltgifte nicht im Endeffekt Krankheiten entstehen. Durch ungesunde Ernährung und viel Stress können sich Schlacken im Körper aufbauen, die auch verantwortlich für das Erkranken des Menschen sind. Natürlich gehören auch Nikotin und Alkohol zu den alltäglichen Schadstoffen.

Fruchtschale für Detoxkur

Entgiften – Detox bringt eine Stärkung der Gesundheit

Von der Gesichtsmaske bis zu fertigen Smoothie, wer sich nach neuen Produkten umschaut, der wird immer wieder in der Produktbeschreibung den Begriff Detox lesen. So liegt die Entgiftung heute voll im Trend und mit vielen teuren Produkten soll dem Menschen geholfen werden. So muss bei einer Detoxkur der Mensch auf Lebensmittel wie Weißmehl, Käse, Fleisch und Süßigkeiten verzichten, aber genauso werden Kaffee, Nikotin und Alkohol von der Liste der alltäglichen Genussmittel gestrichen. Dies soll dazu beitragen, dass die Übersäuerung des Körpers beendet wird. Die Kur beginnt mit der vollständigen Entleerung des Darms und anschließend können zwei Tage folgen, wo sich die Ernährung auf Gemüse und Obst beschränkt. Nun folgen Tage die mit einer Ernährung aufwarten, die sehr ballaststoffreich ist. Viele Menschen, die sich einer Detoxkur zuwenden, erkennen nun den Wert frisch gepresster Obst- und Gemüsesäfte, die mit vielen hochwertigen Inhaltsstoffen die Wirkung der Entgiftungskur effektiv unterstützen. Gesunde Nährstoffe sorgen jetzt dafür, dass an den Detoxtagen kein Mangel entsteht und die Entgiftung den Körper nicht zusätzlich belasten wird. Mit der inneren Anwendung sollten immer äußere Anwendungen von heilsamen Bädern, wirkungsvollen Körperpeelings und Massagen dazugehören. Pilates, ein Saunagang oder Yoga machen das Kurprogramm komplett und an allen Tagen können grüne oder andere Smoothiearten zum hervorragenden Geschmackserlebnis und zur besten Unterstützung der Entgiftung werden.

Beispiel-Säfte zum Entgiften

Entgiften – auf der Suche nach Schadstoffen im menschlichen Körper

Der Mensch von heute ist bekanntlich allen möglichen Gefahren im Rahmen der Nahrungsaufnahme ausgesetzt. Wird wieder ein Lebensmittelskandal bekannt, dann wird auch stets eine Liste von Schadstoffen veröffentlicht, welche wiederum in Nahrungsmitteln zu finden ist. Doch eine gute Lebensmittelkontrolle versucht diese Verfehlungen aufzudecken und zu minimieren. Dass der Mensch von heute im Körper lebensbedrohliche Mengen an Giften trägt, kann nicht festgestellt werden und so scheint der Begriff „Detox“ vor allem auch dazu beizutragen, dass viele Anbieter sehr überteuerte Produkte an den Kunden bringen können. Hier wird mit den Ängsten der Menschen gespielt und der Mensch wird verleitet, viel Geld für fragliche Dinge auszugeben. Scheint vieles an der Detoxkur auch fraglich zu sein, so ist eins aber sicher, dass eine gesunde Ernährung dem Menschen immer eine stabile Gesundheit beschert. Der Trend zum Smoothie und gesunden frischen Säften ist daher auch von Ernährungsfachleuten nur zu unterstützen, denn so kann ein Entsafter in der eigenen Küche dazu beitragen, dass Sie immer mit allen wichtigen Nährstoffen und wertvollen Inhaltsstoffen von frischem Obst und Gemüse versorgt werden. Mit hochwertigen Geschmackserlebnissen zu einem gesunden Körper, mit einem Entsafter und frischem Obst und Gemüse wird das Saftglas dann doch noch zum Gesundheitshelfer.

Das Medizinstudium

Das Studium der Medizin ist die Ausbildung künftiger Ärzte an einer Universität oder Hochschule. Es umfasst sowohl die Aneignung der notwendigen wissenschaftlichen Grundlagen als auch berufspraktische Komponenten. Ein erfolgreich abgeschlossenes Medizinstudium ist jedoch für eine Tätigkeit als Arzt in Deutschland allein nicht ausreichend. Vielmehr ist es Voraussetzung, um die Approbation erhalten zu können, die wiederum zur Ausübung des Arztberufs berechtigt. Anschließend folgt in der Regel jedoch noch eine mehrjährige Weiterbildung zur Erlangung des Facharzttitels. Erst wer diese Qualifikation erworben hat, kann sich als Vertragsarzt niederlassen und in seiner Praxis Patienten der gesetzlichen Krankenkassen behandeln.

Lesende Medizinstudentin

Was beinhaltet das Medizinstudium in Deutschland?

Das Medizinstudium unterteilt sich in Deutschland in mehrere Abschnitte. Den Anfang bildet dabei der vorklinische Teil, bei dem die Vermittlung der naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen im Fokus steht. Die Studierenden lernen dabei den menschlichen Körper sowie dessen Aufbau und Funktion im Normalzustand kennen und verstehen. Zum Curriculum gehören beispielsweise Fächer wie Biologie, Chemie, Physik, Biochemie, Molekularbiologie, Physiologie, Anatomie, ein Präparierkurs, ein Wahlfach sowie ein Krankenpflegepraktikum und eine Erste-Hilfe-Ausbildung. Am Ende des vorklinischen Teils folgt dann das „erste Staatsexamen“, wie der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung meist kurz genannt wird. Krankheiten und deren Heilung spielen in der Vorklinik noch keine Rolle, sondern sind erst Gegenstand des anschließenden Klinischen Teils des Medizinstudiums. Dieser umfasst die Vermittlung von Kenntnissen aus medizinischen Fachgebieten wie Allgemeinmedizin, Anästhesiologie, Arbeits- und Sozialmedizin, Augenheilkunde, Chirurgie, Dermatologie und Venerologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Kinderheilkunde, Neurologie, Orthopädie, Pathologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Rechtsmedizin sowie Urologie. Hinzu kommen Fächer wie Humangenetik, Hygiene, Mikrobiologie und Virologie, Klinische Chemie, Laboratoriumsdiagnostik, Pharmakologie und Toxikologie sowie verschiedene Querschnittsbereiche.

Beispielhafte Universitätsbibliothek

Der Übergang zur Praxis

Begleitend zum Klinischen Teil müssen die Studierenden bis zum Beginn des Praktischen Jahres in den unterrichtsfreien Zeiten die sogenannte Famulatur ableisten. Sie umfasst insgesamt vier Monate und dient dazu, den angehenden Medizinern einen Einblick in die ärztliche Patientenversorgung zu vermitteln. Zu diesem Zweck müssen mindestens zwei Monate in einem Krankenhaus und mindestens ein Monat in einer ärztlich geleiteten Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung oder in einer geeigneten Arztpraxis abgeleistet werden. Das letzte Jahr des Medizinstudiums, das auf das bestandene Zweite Staatsexamen folgt, ist das sogenannte Praktische Jahr. Es unterteilt sich in drei Ausbildungsabschnitte von jeweils 16 Wochen Dauer. Dazu gehören die Innere Medizin, die Chirurgie sowie die Allgemeinmedizin oder eines der anderen klinisch-praktischen Fachgebiete. Anschließend folgt dann das Dritte Staatsexamen beziehungsweise der dritte Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, nach dessen Bestehen die Approbation erteilt werden kann.

Für wen ist das Medizinstudium geeignet?

Ein Medizinstudium ist für alle diejenigen geeignet, die sich ernsthaft für eine spätere Tätigkeit als Arzt oder Ärztin interessieren. Dabei muss es sich nicht zwingend um eine die Arbeit in einer Klinik oder einer Arztpraxis handeln, denn auch in verschiedenen Behörden und wissenschaftlichen Institutionen sowie in der Pharmaindustrie sind zahlreiche Ärzte tätig. Des Weiteren sollten eine gewisse Affinität zu naturwissenschaftlichen Fächern und die Bereitschaft zu einem hohen Einsatz während des Studiums vorhanden sein. Wenn Ihnen die Naturwissenschaften bis zum Abitur keine besondere Freude bereitet haben, sollten Sie sich wahrscheinlich lieber für ein anderes Studienfach entscheiden. Bringen Sie jedoch die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Medizinstudium mit, so steht Ihnen der Weg in einen der vielseitigsten und anspruchsvollsten Berufe offen.

Saisonale Krankheiten

Während manche Krankheiten zu jeder Jahreszeit auftreten, sind andere saisonal bedingt und machen uns in gewissen Monaten besonders zu schaffen. Einige Viren und Parasiten werden durch ein bestimmtes Klima begünstigt und sind daher dann besonders gefährlich, wenn die idealen Bedingungen für ihre Vermehrung gegeben sind. Deshalb ist es auch ratsam, sich einmal darüber zu informieren, welche Krankheiten zu den verschiedenen Jahreszeiten drohen können und auf welche Weise Sie einen wirksamen Schutz für sich und Ihre Familie schaffen.

Vorsicht vor Grippeviren im Winter

Fast jeden Winter steht eine Grippewelle zu erwarten, die häufig im Januar am stärksten ausgeprägt ist. Hohes Fieber, begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen gehören zu den Symptomen der Grippe, die in den meisten Fällen einige Tage Bettruhe erfordert. Schon ab dem späten Herbst können Sie sich und Ihre Familie gegen Influenza impfen lassen. Die Impfung schützt sich unbedingt vor einer Erkrankung, da es immer eine Reihe von verschiedenen Viren gibt. Oft können durch die Impfung jedoch die schwersten Krankheitsbilder wie beispielsweise eine Lungenentzündung vermieden werden. Vor dem Winter können sie schon Ihr Immunsystem stärken, so dass Sie weniger anfällig für die Grippeviren sind. Achten Sie auf eine Ernährung reich an Vitaminen und Vitalstoffen und gönnen Sie sich ausreichenden Schlaf sowie Spaziergänge an der frischen Luft.

Grippe im Winter - niesende Frau

Auch Rotaviren und Noroviren lieben die kalte Jahreszeit und breiten sich vom späten Herbst bis in den Februar hinein oft sehr schnell aus. Besonders Kinder sind von dem Brechdurchfall, den diese Viren verursachen. Häufig befallen. Die Krankheit ist hoch ansteckend und verbreitet sich daher auch in Schulen und Kindergärten in rasanter Weise. Zur Vorbeugung sollten Sie darauf achten, dass die Hände nach dem Toilettenbesuch und vor dem Essen gründlich gewaschen und möglicherweise auch desinfiziert werden. Ist eine Person im Haushalt erkrankt, sollte diese möglichst nur von einem Familienmitglied gepflegt werden und auch keinen Besuch erhalten, um die Ansteckungsgefahr zu vermindern.

Allergien erwarten Sie im Frühjahr

Für alle, die unter Heuschnupfen leiden, ist das Frühjahr die schwerste Jahreszeit. Sobald im März Bäume und Sträucher zu blühen beginnen, verursacht der Pollenflug Symptome wie tränende Augen, Juckreiz, eine verstopfte Nase und heftige Niesanfälle. Antihistamine können bei der Behandlung der Symptome helfen.

Diese Gefahren lauern bei heißem Wetter

In den warmen Sommermonaten kann es häufig zu Blasenentzündungen kommen. Das kommt zumeist daher, dass man leicht bekleidet gerne draußen sitzt und oft auch nach dem Schwimmen nicht gleich den nassen Badeanzug auszieht. Wer eine empfindliche Blase hat, sollte auf ausreichende Wärme und stets trockene Kleidung achten. Auch ausreichende Mengen von Flüssigkeit sowie Blasentees können dem Übel vorbeugen.
Eine weitere Gefahr der Sommermonate sind Salmonellen. Bei warmen Temperaturen können sich diese Bakterien auf nicht richtig gekühlten Speisen sehr schnell ausbreiten und heftige Durchfälle hervorrufen, wenn man solche Speisen ist. Deshalb sollten Sie im Sommer besonders auf Gerichte mit rohen Eiern oder rohem Fleisch verzichten und Speisereste stets gut gekühlt halten.

Mit vorbeugenden Maßnahmen die Familie schützen

Wenn Sie sich einmal über die Krankheiten bewusst sind, sie in jeder Saison des Jahres zur einer Gesundheitsbedrohung werden können, fällt es auch leicht, die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen einzuleiten. Auf diese Weise können sie Ihre Familie vor saisonalen Krankheiten am besten schützen.

Die Humanmedizin

Wissenswertes über Humanmedizin

Eine Definition

Allgemein kann gesagt werden, dass die Humanmedizin sich hauptsächlich mit der Medizin am Menschen befasst. Man kennt sie auch unter der Bezeichnung Schulmedizin. Der Begriff Humanmedizin wurde eingeführt, um sich klar gegen die Veterinärmedizin, die sich ausschließlich mit Tieren beschäftigt, abzugrenzen. Denn der menschliche Körper ähnelt in seinen Funktionen aufgrund seiner Entwicklungsgeschichte dem Körper mancher Tiere. Es existieren daher gewisse Überschneidungen. Deshalb wurde die wichtige Unterscheidung zwischen Veterinär- und Humanmedizin geschaffen. Denn die letztere ist wesentlich besser erforscht als die Tiermedizin.

Unterschiede zwischen der Human- und Veterinärmedizin

Ein Veterinärmedizner ist nach seinem Studium zumeist in der Lage, jedes beliebige Tier zu behandeln. Das kann eine Maus sein, aber auch ein Pferd. Da fast unendlich viele Tierarten existieren, wird es nie möglich sein, den Forschungsstand in diesem Bereich auch nur näherungsweise an die Kenntnisse über den menschlichen Körper heranzuführen. Dieser ist wesentlich besser und gründlicher erforscht als der tierische Körper.

Veterinärmedizin Beispiel

Denn beim Menschen handelt es sich nur um ein einziges Lebewesen. Die Milliarden auf der Erde lebenden Menschen unterscheiden sich in Körperaufbau und Funktionen nur geringfügig voneinander. Daher ist der Mensch wesentlicher gründlicher erforscht. Die Humanmedizin hat im Laufe der Jahrhunderte vielfältige Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten geschaffen. Bereits in der Steinzeit wurden Gehirnoperationen durchgeführt. Auch die Naturheilkunde oder die Virologie fussen hauptsächlich auf den Krankheiten des menschlichen Körpers.

Ein gutes Beispiel dafür wäre die Erforschunng des Gehirns und der Nervenbahnen. Auf diesem Gebiet ist die Veterinärmedizin nahezu unerfahren. Denn geforscht wurde hauptsächlich am Menschen. Auch gibt es aufgrund der menschlichen Entwicklungsgeschichte sehr viele Krankheiten , die in der Tierwelt so gut wie nie auftreten oder zumindest nicht gründlich erforscht wurden. Man denke an Krankheiten wie Nervenleiden, Diabetis, Krebs oder Zivuilisationskrankheiten. Es ist nicht bekannt, dass sich die Tiermedizin schwerpunktmäßig mit diesen Leiden auseinandersetzen musste. Das wurde am Menschen erforscht.

Humanmedizin Menschenabbild

Die Thieme Verlagsgruppe, die sich schwerpunktmäßig im medizinischen Bereich engagiert, vertreibt auch zum vorgenannten Thema einige sehr gute Bücher. Dieser Verlag wird nicht nur von Ärzten sondern auch von Studenten stark frequentiert.

Entscheidung zwischen den Studienfächern Human- und Veterinärmedizin

Diese Entscheidung sollte jedem Studenten bereits im Vorfeld klar sein. Es geht, vereinfacht ausgedrückt, darum, ob man zukünftig lieber Menschen oder Tiere behandeln möchte. Das hängt einerseits von der persönlichen Einstellung, dem Lernaufwand und den eigenen Präferenzen ab. Ein weiteres Hauptkriterium ist natürlich der zu erwartende Verdienst, der in der Humanmedizin in der Regel wesentlich höher angesiedelt ist. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Tatsache, dass Humanmediziner sich erst nach dem Studium spezialisieren müssen, während der Veterinärmediziner sich bereits zu Beginn des Studiums spezialisieren müssen. Das ist keine leichte Entscheidung und sollte gut durchdacht werden.

Fazit

Die Humanmedizin hat den Menschen gründlichst erforscht. Wer also in diesem Bereich arbeiten möchte, sieht sich einem riesigen Themenbereich gegenüber.