Pollen: Der Frühling kommt

Viele Menschen freuen sich, wenn der Frühling endlich da ist. Die Sonne und erwachende Natur sorgen normalerweise für einen neuen Energieschub. Im Freien wird wieder mehr unternommen, Schmetterlinge kommen im Bauch auf und die Menschen reagieren offener. Zudem gibt es jedoch auch viele Pollenallergiker, bei denen es zu dieser Zeit eher in der Nase kribbelt. Etwa 16 Millionen Menschen in Deutschland leiden an dem Heuschnupfen. Dies ist jedoch vielen Menschen nicht bewusst und körperliche Schlappheit, Niesen, brennende sowie tränende Augen und die laufende Nase werden für Erkältungssymptome gehalten. Sie sollten beachten, dass der Heuschnupfen ohne Behandlung zu chronischem Asthma werden kann. Die Pollenallergie kann dies Risiko verdreifachen, dass die Menschen in den nächsten fünf bis neun Monaten Asthma entwickeln. Einige Asthmatiker leiden zudem auch an Heuschnupfen und damit werden die Symptome nur noch verschärft. Wer Beschwerden feststellt, sollte auch frühzeitig zu einem Facharzt. Allergietests können helfen, worauf das Immunsystem mit mit Überreaktion antwortet. Mit passenden Medikamenten können Sie Allergien und Heuschnupfen schließlich rechtzeitig behandeln.

Frühlingswiese

Was ist bei den Pollen zu beachten?

Die Pollensaison beginnt generell jedes Jahr früher. Von den Fachleuten heißt es, dass die Erderwärmung dafür eine Rolle spielt. Im Vergleich zu vor zwanzig Jahren fliegt der Blütenstaub von den Frühblühern heute sogar etwa zehn Tage früher. Alleine in Deutschland können etwa 100 Pflanzen die Pollenallergie auslösen. Nicht nur Allergene werden mit Pollen freigesetzt, sondern auch noch die hoch aktiven Botenstoffen. Die menschlichen Entzündungszellen werden damit angelockt, dass die Pollenkörper an sich gebunden werden. Auch bei den nicht-allergischen Menschen kann der Blütenstaub damit dann die Entzündungsprozesse in Gang bringen. Leiden Menschen unter Asthma und Allergien, können sie mit modernen Kombinationstherapien dennoch das weitgehend unbeschwerte Leben führen. Besonders die Pollenallergiker sollten jedoch möglichst wenig Kontakt mit dem Blütenstaub haben. Es gibt die speziellen Pollenflugkalender, welche bei der Vorhersage helfen können. Der Kalender zeigt, zu welcher Zeit die Pflanzen blühen. Am Abend zwischen 18 und 23 Uhr und am Morgen zwischen 6 und 8 Uhr ist der Pollenflug geringer und damit eignen sich hier Outdoor-Aktivitäten.

Was ist bei Heuschnupfen zu beachten?

Sind Sie von Heuschnupfen geplagt, dann kennen sie gerötete Augen, Nasenkribbeln und Niesattacken. Etwa jede sechste Person in Deutschland ist betroffen und die Tendenz nimmt ständig zu. Die Auslöser sind Pollen von Getreide, Gräsern, Sträuchern sowie von Bäumen. In den Körper gelangen sie über die Atemwege und dann werden allergische Reaktionen ausgelöst. Bereits im Winter können bei milden Temperaturen die Pollen bereits fliegen. Bereits im Februar bis März beginnt mit Erle und Haselnuss schon die Saison. Wichtig ist, dass nicht alle Betroffenen auch auf jede Pollenart allergisch reagieren. Die Symptome können somit zu verschiedenen Zeiten auftreten und dies abhängig davon, wann die Pflanzen blühen und die Pollen fliegen. Nicht selten sind manche Allergiker sogar das gesamte Jahr über geplagt. Zu den Symptomen gehören dabei Reizbarkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Brennen, Lichtempfindlichkeit, Niesattacken, eine geschwollene Schleimhaut und die verstopfte Nase. Starke allergische Reaktionen sind sogar Hautekzeme, Migräne, Magen-Darm-Störungen, Atemnot und Husten. Hauttests können für die Diagnose durchgeführt werden und die Diagnose kann wiederum mithilfe von Blutuntersuchungen ergänzt werden. Wichtig ist die konsequente Behandlung und die Tatsache, dass Ärzte bezüglich verschiedener Möglichkeiten beraten.

Steigende Lebenserwartung

„Die Lebenserwartung steigt!“, das ist die allgemeine Aussage zu neuen Studien, die für neugeborene Kinder in Industrienationen gilt. Schon 2016 hat das statistische Bundesamt eine Rechnung zur steigenden Lebenserwartung in Deutschland vorgestellt. Danach wird für jeden 2016 neugeborenen Jungen eine durchschnittliche Lebenserwartung von 78 Jahren angenommen. Im Jahre 2016 geborene Mädchen erreichen laut statistischem Bundesamt ein durchschnittliches Alter von 83 Jahren. Demnach werden Frauen im Durchschnitt 5 Jahre älter als Männer.

Alter Mann auf Bank

Eine Studie des Imperial College in London kommt sogar zum Schluss, dass die Lebenserwartung auf über 90 Jahre steigt. Die Studie wurde von Vasilis Kontis und seinem Team erhoben und stützt sich auf die ausgewerteten Daten aus 35 Ländern. Analysiert wurden beispielsweise Industrienationen, darunter auch Deutschland. Die Studie von Vasilis Kontis und seinem Team wurde in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht und postuliert, dass Kinder, die im Jahr 2030 geboren werden, über 90 Jahre alt werden. Des Weiteren soll die Differenz in der Lebenserwartung zwischen Frauen und Männern schrumpfen.

Lebenserwartung von über 90 Jahren – wieso erstaunt das die Fachwelt?

Die Analysen von Vasilis Kontis und seinem Team wurden mithilfe von Geburts- und Sterbedaten der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sowie anhand statistischer Modellrechnungen durchgeführt. Die Studie ergab, dass Südkorea den größten Sprung bei der Lebenserwartung erreicht. So werden im Jahr 2030 südkoreanische Frauen eine Lebenserwartung von über 90 Jahren erzielen. Die Studie geht von einer Wahrscheinlichkeit von 57 Prozent aus und erstaunt damit die Fachwelt. Anfang des Jahrtausends haben einige Experten noch angenommen, dass eine durchschnittliche Lebenserwartung von über 90 Jahren nicht zu erreichen sei.

Frau auf Parkbank

Steigende Lebenserwartung – Südkorea ist Spitzenreiter, USA stagnieren

Die durchschnittliche Lebenserwartung von über 90 Jahren für Südkoreanerinnen im Jahr 2030 ist laut der Studie auch der Spitzenwert. Gleichzeitig zeigt Südkorea den größten Sprung bei der Lebenserwartung. Es folgen Frankreich, Spanien und Japan, deren Frauen im Jahr 2030 nur knapp unter der Lebenserwartung der Südkoreanerinnen liegen. Die Lebenserwartung der Männer wird im Jahr 2030 in Südkorea mit bis zu 84 Jahren angegeben. Knapp darunter liegen Männer aus der Schweiz und aus Australien.

Die USA stagnieren in Bezug auf die Lebenserwartung. Laut der Studie wird die Lebenserwartung im Jahre 2030 weiterhin bei durchschnittlich 83 Jahre für Frauen und 80 Jahre für Männer liegen.

Steigende Lebenserwartung – wo liegt Deutschland in der „Lancet“-Studie?

Die Lebenserwartung wird der „Lancet“-Studie zufolge im Jahre 2030 für Frauen in Deutschland bei durchschnittlich 86 Jahren liegen. Die Lebenserwartung der deutschen Männer soll immerhin auf 82 Jahre steigen. Das bedeutet eine höhere Lebenserwartung von durchschnittlich 4 Jahren bei Männern und 3 Jahren bei Frauen im Jahr 2030.

Glückliche Senioren auf Spielplatz

Steigende Lebenserwartung – Gründe für Anstieg und Unterschiede

Spitzenreiter Südkorea weist nicht nur die höchste Lebenserwartung im Jahr 2030 auf, sondern zeigt auch mit einem Anstieg von 7 Jahren bei Männern und 6,6 Jahren bei Frauen die größte Differenz zur jetzigen Lebenserwartung. Gründe für die steigende Lebenserwartung sind stark geförderte und sich weiter entwickelnde Gesundheitssysteme. Südkorea baut nicht nur das Gesundheitssystem aus, sondern achtet auch auf eine ausgewogene Ernährung von Jugendlichen und Kindern. Die USA hingegen besitzen kein allgemeines Gesundheitssystem und stagnieren folglich.

Entgiften – was ist dran am Mythos?

Haben Sie im Internet und Fernsehen oder anderen Medien immer die neuesten Gesundheitstrends verfolgt, dann ist Ihnen ein Begriff wie das Entgiften sicher nicht fremd. Ob mit unangenehmen Darmspülungen, entbehrungsreichen Fastenzeiten oder entspannenden Saunagängen – der Körper soll in die Lage gebracht werden, die in ihm angesammelten Gifte jeglicher Art wieder ausscheiden zu können. Dies soll die Gesundheit fördern und dazu beitragen, dass durch eine stetige Ansammlung verschiedenster Umweltgifte nicht im Endeffekt Krankheiten entstehen. Durch ungesunde Ernährung und viel Stress können sich Schlacken im Körper aufbauen, die auch verantwortlich für das Erkranken des Menschen sind. Natürlich gehören auch Nikotin und Alkohol zu den alltäglichen Schadstoffen.

Fruchtschale für Detoxkur

Entgiften – Detox bringt eine Stärkung der Gesundheit

Von der Gesichtsmaske bis zu fertigen Smoothie, wer sich nach neuen Produkten umschaut, der wird immer wieder in der Produktbeschreibung den Begriff Detox lesen. So liegt die Entgiftung heute voll im Trend und mit vielen teuren Produkten soll dem Menschen geholfen werden. So muss bei einer Detoxkur der Mensch auf Lebensmittel wie Weißmehl, Käse, Fleisch und Süßigkeiten verzichten, aber genauso werden Kaffee, Nikotin und Alkohol von der Liste der alltäglichen Genussmittel gestrichen. Dies soll dazu beitragen, dass die Übersäuerung des Körpers beendet wird. Die Kur beginnt mit der vollständigen Entleerung des Darms und anschließend können zwei Tage folgen, wo sich die Ernährung auf Gemüse und Obst beschränkt. Nun folgen Tage die mit einer Ernährung aufwarten, die sehr ballaststoffreich ist. Viele Menschen, die sich einer Detoxkur zuwenden, erkennen nun den Wert frisch gepresster Obst- und Gemüsesäfte, die mit vielen hochwertigen Inhaltsstoffen die Wirkung der Entgiftungskur effektiv unterstützen. Gesunde Nährstoffe sorgen jetzt dafür, dass an den Detoxtagen kein Mangel entsteht und die Entgiftung den Körper nicht zusätzlich belasten wird. Mit der inneren Anwendung sollten immer äußere Anwendungen von heilsamen Bädern, wirkungsvollen Körperpeelings und Massagen dazugehören. Pilates, ein Saunagang oder Yoga machen das Kurprogramm komplett und an allen Tagen können grüne oder andere Smoothiearten zum hervorragenden Geschmackserlebnis und zur besten Unterstützung der Entgiftung werden.

Beispiel-Säfte zum Entgiften

Entgiften – auf der Suche nach Schadstoffen im menschlichen Körper

Der Mensch von heute ist bekanntlich allen möglichen Gefahren im Rahmen der Nahrungsaufnahme ausgesetzt. Wird wieder ein Lebensmittelskandal bekannt, dann wird auch stets eine Liste von Schadstoffen veröffentlicht, welche wiederum in Nahrungsmitteln zu finden ist. Doch eine gute Lebensmittelkontrolle versucht diese Verfehlungen aufzudecken und zu minimieren. Dass der Mensch von heute im Körper lebensbedrohliche Mengen an Giften trägt, kann nicht festgestellt werden und so scheint der Begriff „Detox“ vor allem auch dazu beizutragen, dass viele Anbieter sehr überteuerte Produkte an den Kunden bringen können. Hier wird mit den Ängsten der Menschen gespielt und der Mensch wird verleitet, viel Geld für fragliche Dinge auszugeben. Scheint vieles an der Detoxkur auch fraglich zu sein, so ist eins aber sicher, dass eine gesunde Ernährung dem Menschen immer eine stabile Gesundheit beschert. Der Trend zum Smoothie und gesunden frischen Säften ist daher auch von Ernährungsfachleuten nur zu unterstützen, denn so kann ein Entsafter in der eigenen Küche dazu beitragen, dass Sie immer mit allen wichtigen Nährstoffen und wertvollen Inhaltsstoffen von frischem Obst und Gemüse versorgt werden. Mit hochwertigen Geschmackserlebnissen zu einem gesunden Körper, mit einem Entsafter und frischem Obst und Gemüse wird das Saftglas dann doch noch zum Gesundheitshelfer.

Wege in die Medizin

Viele Menschen möchten gerne Medizin studieren, doch der Weg zu dem Studienplatz ist steinig. Im Vergleich zu den freien Plätzen gibt es deutlich mehr Bewerber und jeden Bewerber erwartet der strenge NC von meist 1,2. Sehr oft kommt es sogar vor, dass es für gute Bewerber keine freien Plätze gibt und dies zum Teil auch aufgrund der hohen Erwartungen an die Abiturnote. Aber selbst wenn der geforderte NC nicht erreicht wird, gibt es Möglichkeiten, einen Studienplatz zu erhalten und Medizin zu studieren. Es gibt jedoch auch hierbei einige Hürden, die es zu überwinden gilt, was sich allerdings lohnen kann.

Universität Mannheim

In Deutschland gibt es einige Möglichkeiten

Wer sich in Deutschland für das Medizinstudium interessiert, der kann dabei auf unterschiedliche Möglichkeiten zurückgreifen. Wird die Wartezeit als Chance genutzt, dann wird man auch irgendwann den Platz erhalten. Keiner kann dabei allerdings genau sagen, wann dies sein wird. Meist sind es im Schnitt etwa 12 Semester, welche als Wartezeit einkalkuliert werden müssen. Damit es sich nicht um verschwendete Zeit handelt, kann jeder hier diverse Praktika machen oder aber eine medizinische Ausbildung machen. Jeder kann so sein Wissen ergänzen oder vertiefen. Dies kann durchaus bei dem späteren Berufsleben vorteilhaft sein und wer geduldig ist, sollte wissen, dass sich das Warten lohnen kann.

Wege in die Medizin

Weitere Möglichkeiten für den Studienplatz

Haben Bewerber für Medizin keinen Studienplatz erhalten, dann wird oft versucht, dass das Recht auf den Platz eingeklagt wird. Hierbei sind die Erfolgschancen allerdings gering und es können hohe Kosten auf einen zukommen. Dennoch ist dies eine Möglichkeit, dass der Studienplatz erhalten wird, auch falls der NC nicht erreicht wurde. Ist die Abinote nicht ausreichend, aber man möchte Medizin studieren, dann kann auch der Weg über die Bundeswehr gegangen werden. Zum Medizinstudium vergibt die Bundeswehr jährlich 250 Studienplätze. Zwar greift dabei dann nicht der NC, doch das Auswahlverfahren ist nicht einfach. Auf die Abinote wird auch hier wertgelegt und von den Bewerbern wird viel verlangt. Wer hier den Studienplatz erhalten möchte, der muss sich bei der Bundeswehr für insgesamt 17 Jahre verpflichten. Sollte dies nicht stören, so ist die Bundeswehr eine gute Möglichkeit, damit Medizin studiert wird. Die Bundeswehr bezahlt ein ansehnliches Gehalt und auf die Bewerber kommen keine Kosten zu. Zum Teil werden auch private deutsche Hochschulen gefunden, welche keinen NC ansetzen. Hier gibt es jedoch ebenfalls Auswahlverfahren, wo von den Bewerbern viel verlangt wird. Einige Unis stellen einige Plätze für Medizin zur Verfügung und die Bewerbung erfolgt meist mit Lebenslauf, Zeugnissen und mit Motivationsschreiben. Oft muss auch das 6-monatige Pflegepraktikum vorgewiesen werden. Für die engere Auswahl gibt es die Auswahltage, wonach die wenigen Plätze vergeben werden. Nicht selten kommen bei den Universitäten auch Bearbeitungsgebühren auf die Bewerber zu. Bei den Hochschulen gibt es in jedem Fall hohe Studiengebühren, falls ein Platz erhalten wird. Die Kosten sollten nicht unterschätzt werden, auch wenn der NC so umgangen werden kann. Für das komplette Studium werden so beispielsweise in Witten über 46.000 Euro verlangt und in Brandenburg sind es sogar über 110.000 Euro. Wer dies in Deutschland nicht wünscht, findet im Ausland einige Alternativen. Solche Universitäten findet man beispielsweise in Frankreich, Niederlande, Polen, Tschechien, Bulgarien, Ungarn, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Großbritannien.

 

Das Medizinstudium

Das Studium der Medizin ist die Ausbildung künftiger Ärzte an einer Universität oder Hochschule. Es umfasst sowohl die Aneignung der notwendigen wissenschaftlichen Grundlagen als auch berufspraktische Komponenten. Ein erfolgreich abgeschlossenes Medizinstudium ist jedoch für eine Tätigkeit als Arzt in Deutschland allein nicht ausreichend. Vielmehr ist es Voraussetzung, um die Approbation erhalten zu können, die wiederum zur Ausübung des Arztberufs berechtigt. Anschließend folgt in der Regel jedoch noch eine mehrjährige Weiterbildung zur Erlangung des Facharzttitels. Erst wer diese Qualifikation erworben hat, kann sich als Vertragsarzt niederlassen und in seiner Praxis Patienten der gesetzlichen Krankenkassen behandeln.

Lesende Medizinstudentin

Was beinhaltet das Medizinstudium in Deutschland?

Das Medizinstudium unterteilt sich in Deutschland in mehrere Abschnitte. Den Anfang bildet dabei der vorklinische Teil, bei dem die Vermittlung der naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen im Fokus steht. Die Studierenden lernen dabei den menschlichen Körper sowie dessen Aufbau und Funktion im Normalzustand kennen und verstehen. Zum Curriculum gehören beispielsweise Fächer wie Biologie, Chemie, Physik, Biochemie, Molekularbiologie, Physiologie, Anatomie, ein Präparierkurs, ein Wahlfach sowie ein Krankenpflegepraktikum und eine Erste-Hilfe-Ausbildung. Am Ende des vorklinischen Teils folgt dann das „erste Staatsexamen“, wie der erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung meist kurz genannt wird. Krankheiten und deren Heilung spielen in der Vorklinik noch keine Rolle, sondern sind erst Gegenstand des anschließenden Klinischen Teils des Medizinstudiums. Dieser umfasst die Vermittlung von Kenntnissen aus medizinischen Fachgebieten wie Allgemeinmedizin, Anästhesiologie, Arbeits- und Sozialmedizin, Augenheilkunde, Chirurgie, Dermatologie und Venerologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Kinderheilkunde, Neurologie, Orthopädie, Pathologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Rechtsmedizin sowie Urologie. Hinzu kommen Fächer wie Humangenetik, Hygiene, Mikrobiologie und Virologie, Klinische Chemie, Laboratoriumsdiagnostik, Pharmakologie und Toxikologie sowie verschiedene Querschnittsbereiche.

Beispielhafte Universitätsbibliothek

Der Übergang zur Praxis

Begleitend zum Klinischen Teil müssen die Studierenden bis zum Beginn des Praktischen Jahres in den unterrichtsfreien Zeiten die sogenannte Famulatur ableisten. Sie umfasst insgesamt vier Monate und dient dazu, den angehenden Medizinern einen Einblick in die ärztliche Patientenversorgung zu vermitteln. Zu diesem Zweck müssen mindestens zwei Monate in einem Krankenhaus und mindestens ein Monat in einer ärztlich geleiteten Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung oder in einer geeigneten Arztpraxis abgeleistet werden. Das letzte Jahr des Medizinstudiums, das auf das bestandene Zweite Staatsexamen folgt, ist das sogenannte Praktische Jahr. Es unterteilt sich in drei Ausbildungsabschnitte von jeweils 16 Wochen Dauer. Dazu gehören die Innere Medizin, die Chirurgie sowie die Allgemeinmedizin oder eines der anderen klinisch-praktischen Fachgebiete. Anschließend folgt dann das Dritte Staatsexamen beziehungsweise der dritte Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, nach dessen Bestehen die Approbation erteilt werden kann.

Für wen ist das Medizinstudium geeignet?

Ein Medizinstudium ist für alle diejenigen geeignet, die sich ernsthaft für eine spätere Tätigkeit als Arzt oder Ärztin interessieren. Dabei muss es sich nicht zwingend um eine die Arbeit in einer Klinik oder einer Arztpraxis handeln, denn auch in verschiedenen Behörden und wissenschaftlichen Institutionen sowie in der Pharmaindustrie sind zahlreiche Ärzte tätig. Des Weiteren sollten eine gewisse Affinität zu naturwissenschaftlichen Fächern und die Bereitschaft zu einem hohen Einsatz während des Studiums vorhanden sein. Wenn Ihnen die Naturwissenschaften bis zum Abitur keine besondere Freude bereitet haben, sollten Sie sich wahrscheinlich lieber für ein anderes Studienfach entscheiden. Bringen Sie jedoch die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Medizinstudium mit, so steht Ihnen der Weg in einen der vielseitigsten und anspruchsvollsten Berufe offen.

Saisonale Krankheiten

Während manche Krankheiten zu jeder Jahreszeit auftreten, sind andere saisonal bedingt und machen uns in gewissen Monaten besonders zu schaffen. Einige Viren und Parasiten werden durch ein bestimmtes Klima begünstigt und sind daher dann besonders gefährlich, wenn die idealen Bedingungen für ihre Vermehrung gegeben sind. Deshalb ist es auch ratsam, sich einmal darüber zu informieren, welche Krankheiten zu den verschiedenen Jahreszeiten drohen können und auf welche Weise Sie einen wirksamen Schutz für sich und Ihre Familie schaffen.

Vorsicht vor Grippeviren im Winter

Fast jeden Winter steht eine Grippewelle zu erwarten, die häufig im Januar am stärksten ausgeprägt ist. Hohes Fieber, begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen gehören zu den Symptomen der Grippe, die in den meisten Fällen einige Tage Bettruhe erfordert. Schon ab dem späten Herbst können Sie sich und Ihre Familie gegen Influenza impfen lassen. Die Impfung schützt sich unbedingt vor einer Erkrankung, da es immer eine Reihe von verschiedenen Viren gibt. Oft können durch die Impfung jedoch die schwersten Krankheitsbilder wie beispielsweise eine Lungenentzündung vermieden werden. Vor dem Winter können sie schon Ihr Immunsystem stärken, so dass Sie weniger anfällig für die Grippeviren sind. Achten Sie auf eine Ernährung reich an Vitaminen und Vitalstoffen und gönnen Sie sich ausreichenden Schlaf sowie Spaziergänge an der frischen Luft.

Grippe im Winter - niesende Frau

Auch Rotaviren und Noroviren lieben die kalte Jahreszeit und breiten sich vom späten Herbst bis in den Februar hinein oft sehr schnell aus. Besonders Kinder sind von dem Brechdurchfall, den diese Viren verursachen. Häufig befallen. Die Krankheit ist hoch ansteckend und verbreitet sich daher auch in Schulen und Kindergärten in rasanter Weise. Zur Vorbeugung sollten Sie darauf achten, dass die Hände nach dem Toilettenbesuch und vor dem Essen gründlich gewaschen und möglicherweise auch desinfiziert werden. Ist eine Person im Haushalt erkrankt, sollte diese möglichst nur von einem Familienmitglied gepflegt werden und auch keinen Besuch erhalten, um die Ansteckungsgefahr zu vermindern.

Allergien erwarten Sie im Frühjahr

Für alle, die unter Heuschnupfen leiden, ist das Frühjahr die schwerste Jahreszeit. Sobald im März Bäume und Sträucher zu blühen beginnen, verursacht der Pollenflug Symptome wie tränende Augen, Juckreiz, eine verstopfte Nase und heftige Niesanfälle. Antihistamine können bei der Behandlung der Symptome helfen.

Diese Gefahren lauern bei heißem Wetter

In den warmen Sommermonaten kann es häufig zu Blasenentzündungen kommen. Das kommt zumeist daher, dass man leicht bekleidet gerne draußen sitzt und oft auch nach dem Schwimmen nicht gleich den nassen Badeanzug auszieht. Wer eine empfindliche Blase hat, sollte auf ausreichende Wärme und stets trockene Kleidung achten. Auch ausreichende Mengen von Flüssigkeit sowie Blasentees können dem Übel vorbeugen.
Eine weitere Gefahr der Sommermonate sind Salmonellen. Bei warmen Temperaturen können sich diese Bakterien auf nicht richtig gekühlten Speisen sehr schnell ausbreiten und heftige Durchfälle hervorrufen, wenn man solche Speisen ist. Deshalb sollten Sie im Sommer besonders auf Gerichte mit rohen Eiern oder rohem Fleisch verzichten und Speisereste stets gut gekühlt halten.

Mit vorbeugenden Maßnahmen die Familie schützen

Wenn Sie sich einmal über die Krankheiten bewusst sind, sie in jeder Saison des Jahres zur einer Gesundheitsbedrohung werden können, fällt es auch leicht, die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen einzuleiten. Auf diese Weise können sie Ihre Familie vor saisonalen Krankheiten am besten schützen.

Die Erkrankung Mukoviszidose

Bei Mukoviszidose handelt es sich um eine angeborene Stoffwechselerkrankung, wo gewisse Gene bei den Patienten verändert sind, welche bei Körpersekreten für die Produktion wichtig sind. Die Körpersekrete sind deutlich zäher als üblich und zu den Folgen gehören Verdauungsstörungen und Atemprobleme. Generell zu beachten ist, dass Mukoviszidose nicht heilbar ist, doch der Krankheitsverlauf lässt sich mit der konsequenten Therapie verlangsamen. Durch die Erkrankung ist insgesamt die Lebenserwartung jedoch deutlich verkürzt. Gerne wird Mukoviszidose auch als zystische Fibrose bezeichnet und die Bildung von unterschiedlichen Körperflüssigkeiten ist hier gestört. Im Vergleich zu gesunden Menschen sind die Sekrete bei Bauchspeicheldrüse, Lunge und weiteren Organen zähflüssiger.

Was ist bei der Mukoviszidose zu beachten?

Bei den inneren Organen und bei den kleinen Ästen der Bronchien kommt es durch den zähen Schleim zu Verstopfungen. Sehr stark betroffen sind Verdauung und Atmung. Die Organe können im Krankheitsverlauf schlechter arbeiten. Fehler in dem Erbgut sind die Ursache der Erkrankung und somit ist die Erkrankung nicht heilbar. Individuell können Schwere der Symptome und Zeitpunkt der Diagnose variieren. Mukoviszidose macht sich bei einigen Kindern von Geburt an stark bemerkbar und oft wird es erst zum späteren Zeitpunkt diagnostiziert. Der Gesundheitszustand der Patienten verschlechtert sich ohne Behandlung kontinuierlich. Der Verlauf kann durch die frühzeitige Behandlung nicht ganz gestoppt werden, doch dafür entscheidend verlangsamt. Auch wenn die Therapiemöglichkeiten in der heutigen Zeit verbessert wurden, so ist die Lebenserwartung dennoch kürzer wie bei gesunden Menschen. Bei der Mukoviszidose handelt es sich in Nordamerika und in Europa um eine der häufigsten angeborenen Stoffwechselstörungen. Etwa 8.000 Menschen mit Mukoviszidose leben alleine in Deutschland. Immer nur dann bricht die Krankheit aus, wenn es ein defektes Gen bei beiden Elternteilen gibt. Wenn Menschen nur ein defektes Gen tagen, dann zeigen diese keine Symptome. Eine Anlage für Mukoviszidose hat etwa einer von 25 Menschen und davon wird jedoch nicht gewusst.

Mukoviszidose Behandlung im Krankenhaus

Die Symptome

Von Patient zu Patient können die Symptome bei der Erkrankung sehr verschieden ausfallen. Bei verschiedenen Organen wird die Funktion beeinträchtigt und besonders betroffen sind Verdauungsorgane und die Lunge. Durch die genetische Veränderung sind die Körpersekrete sehr zähflüssig. Die ersten Beschwerden treten individuell unterschiedlich auf und meist zeigen sich erste Symptome schon bei den ersten Lebensjahren. Oft kann die Erkrankung schon früh diagnostiziert werden und die Therapie kann schnell starten. Manche Patienten haben deutliche Beschwerden auch erst im Jugendalter. Wichtig ist, dass die gesamte Palette der möglichen Symptome nicht bei allen Betroffenen vorkommt. Bei den Beschwerden variiert zudem auch die Schwere. Ein generelles Symptom ist die Veränderung der Körperflüssigkeiten und so ist der Schweiß beispielsweise stärker salzhaltig. Nicht selten können die Lungenwege durch zähen Schleim verstopfen und die Patienten können in extremen Fällen ersticken. Ansonsten gibt es den chronischen, keuchhustenähnlichen Reizhusten. Leichter können sich oft Bakterien ansiedeln und es kommt zu Infektionen. Meist gibt es dann wiederholte Bronchialinfekte oder Lungenentzündungen. Sehr oft kann sich die Bauchspeicheldrüse bei den Betroffenen entzünden und die Fibrose zerstört die Bauchspeicheldrüse oftmals nach und nach. Durch den Rückstau von Bauchspeichelsekret kommt es sehr oft auch zu der Entzündung von der Gallenblase und es können sich auch Gallensteine bilden. Bei dem Verdauungstrakt gibt es oft Symptome und so wird Patienten schlecht bei fettigen Speisen. Oft wird Nahrung unverdaut ausgeschieden und typisch sind weiche und voluminöse Stuhlgänge. Säuglinge und Kinder haben oft Durchfall und auch wenn viel gegessen und getrunken wird, so wird kaum zugenommen. Unterernährung und Wachstumsstörungen sind Folgen von der Krankheit. Weitere Symptome im späteren Verlauf sind auch Analprolaps, der Darmverschluss und starke Bauchschmerzen. Bei der Leber können viele Patienten im Laufe der Zeit eine Fettleber bekommen. Es treten Schmerzen, Druckgefühle, Blähungen, Völlegefühl, Appetitverlust und Ermüdung auf. Viele männliche Betroffene sind unfruchtbar, weil die Spermien nicht durch zähflüssigen Schleim kommen.

Die Diagnose, Behandlung und Therapie

Routinemäßig wird bei vielen Krankenhäusern heute das Screening durchgeführt. Für Mukoviszidose gibt es zwei Untersuchungen und diese sind hier die Blutuntersuchung und der Schweißtest. Gibt es im Blut den erhöhten Wert des Enzyms Trypsin, dann deutet dies auf die Erkrankung hin. Ist der Test zweimal positiv, folgt ein Schweißtest. Der Salzgehalt ist schließlich höher und so wird der Gehalt an Chlorid und an Natrium gemessen. Für den späteren Zeitpunkt sind Internist oder Hausarzt ein entsprechender Ansprechpartner. Die Krankengeschichte wird erfasst und gerade die Familiengeschichte spielt eine wichtige Rolle. Dann folgt eine körperliche Untersuchung mit Abtastung der Lunge und der inneren Organe. Blockaden bei Lungen und Atemwege können mit Röntgenuntersuchungen festgestellt werden. Der Schweißtest kann auch bei Erwachsenen eine Diagnose liefern. Gibt es bei einem Familienmitglied die Diagnose, sollten auch alle andere sich untersuchen lassen. Die frühe Diagnose ist für die Therapie sehr wichtig, damit die Lebenserwartung erhöht wird. Die Erkrankung ist nicht heilbar und wichtig sind die Kombination aus Inhalationen, Medikamenten und aus Krankengymnastik. Bei der Therapie geht es darum, dass das Leben möglichst normal geführt werden kann. Jeder muss lernen, mit der Krankheit zu leben. Hilfreich sind Inhalieren und auch rechtzeitig verabreichte Antibiotika. Lungentransplantationen sind bei schweren Verläufen sehr wichtig. Bei der gestörten Verdauung ist die richtige Ernährung sehr wichtig. Mineralstoffe und Vitaminpräparate sind wichtig und wichtig ist die kohlenhydrat- und eiweißreiche Kost. Für Patienten mit der Erkrankung sind Impfungen besonders wichtig.

Die Prognose

Bei den Betroffenen sind Lebensqualität und Lebenserwartung oft deutlich verringert. Der Gesundheitszustand kann sich ohne Therapie deutlich verschlechtern und es wird ein Leben lang gelitten. Durch die Therapie kann der Krankheitsverlauf verlangsamt werden. Derzeit befindet sich die Lebenserwartung bei etwa vierzig Jahren und manche leben auch noch bis fünfzig und länger. Die Diagnosen werden heute früher gestellt und die Therapien werden fortgeschrittener, weshalb einige Patienten sogar das Rentenalter erreichen. Die heutige Forschung erhält vermehrt einen Überblick, welche Folgen die gewissen Gendefekte haben, welche die Mukoviszidose hervorrufen. Es werden somit immer neue Therapien ermöglicht, welche die Störungen umgehen.

Die Humanmedizin

Wissenswertes über Humanmedizin

Eine Definition

Allgemein kann gesagt werden, dass die Humanmedizin sich hauptsächlich mit der Medizin am Menschen befasst. Man kennt sie auch unter der Bezeichnung Schulmedizin. Der Begriff Humanmedizin wurde eingeführt, um sich klar gegen die Veterinärmedizin, die sich ausschließlich mit Tieren beschäftigt, abzugrenzen. Denn der menschliche Körper ähnelt in seinen Funktionen aufgrund seiner Entwicklungsgeschichte dem Körper mancher Tiere. Es existieren daher gewisse Überschneidungen. Deshalb wurde die wichtige Unterscheidung zwischen Veterinär- und Humanmedizin geschaffen. Denn die letztere ist wesentlich besser erforscht als die Tiermedizin.

Unterschiede zwischen der Human- und Veterinärmedizin

Ein Veterinärmedizner ist nach seinem Studium zumeist in der Lage, jedes beliebige Tier zu behandeln. Das kann eine Maus sein, aber auch ein Pferd. Da fast unendlich viele Tierarten existieren, wird es nie möglich sein, den Forschungsstand in diesem Bereich auch nur näherungsweise an die Kenntnisse über den menschlichen Körper heranzuführen. Dieser ist wesentlich besser und gründlicher erforscht als der tierische Körper.

Veterinärmedizin Beispiel

Denn beim Menschen handelt es sich nur um ein einziges Lebewesen. Die Milliarden auf der Erde lebenden Menschen unterscheiden sich in Körperaufbau und Funktionen nur geringfügig voneinander. Daher ist der Mensch wesentlicher gründlicher erforscht. Die Humanmedizin hat im Laufe der Jahrhunderte vielfältige Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten geschaffen. Bereits in der Steinzeit wurden Gehirnoperationen durchgeführt. Auch die Naturheilkunde oder die Virologie fussen hauptsächlich auf den Krankheiten des menschlichen Körpers.

Ein gutes Beispiel dafür wäre die Erforschunng des Gehirns und der Nervenbahnen. Auf diesem Gebiet ist die Veterinärmedizin nahezu unerfahren. Denn geforscht wurde hauptsächlich am Menschen. Auch gibt es aufgrund der menschlichen Entwicklungsgeschichte sehr viele Krankheiten , die in der Tierwelt so gut wie nie auftreten oder zumindest nicht gründlich erforscht wurden. Man denke an Krankheiten wie Nervenleiden, Diabetis, Krebs oder Zivuilisationskrankheiten. Es ist nicht bekannt, dass sich die Tiermedizin schwerpunktmäßig mit diesen Leiden auseinandersetzen musste. Das wurde am Menschen erforscht.

Humanmedizin Menschenabbild

Die Thieme Verlagsgruppe, die sich schwerpunktmäßig im medizinischen Bereich engagiert, vertreibt auch zum vorgenannten Thema einige sehr gute Bücher. Dieser Verlag wird nicht nur von Ärzten sondern auch von Studenten stark frequentiert.

Entscheidung zwischen den Studienfächern Human- und Veterinärmedizin

Diese Entscheidung sollte jedem Studenten bereits im Vorfeld klar sein. Es geht, vereinfacht ausgedrückt, darum, ob man zukünftig lieber Menschen oder Tiere behandeln möchte. Das hängt einerseits von der persönlichen Einstellung, dem Lernaufwand und den eigenen Präferenzen ab. Ein weiteres Hauptkriterium ist natürlich der zu erwartende Verdienst, der in der Humanmedizin in der Regel wesentlich höher angesiedelt ist. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Tatsache, dass Humanmediziner sich erst nach dem Studium spezialisieren müssen, während der Veterinärmediziner sich bereits zu Beginn des Studiums spezialisieren müssen. Das ist keine leichte Entscheidung und sollte gut durchdacht werden.

Fazit

Die Humanmedizin hat den Menschen gründlichst erforscht. Wer also in diesem Bereich arbeiten möchte, sieht sich einem riesigen Themenbereich gegenüber.

Entgiften durch Saftfasten & mehr: Thieme Publikationen

Konstruktives Saftfasten – die Entgiftungsstrategie für einen gesunden Körper

Saftfasten und Entgiften

Schädliche Ablagerungen im Körper eines Menschen sind für die Entstehung vieler Krankheiten verantwortlich. Diese Ablagerungen, auch Schlacken genannt, werden durch die Faktoren Fehlernährung, Bewegungsarmut, übermäßiger Stress und schädliche Umwelteinflüsse verursacht. Um Krankheiten vorzubeugen, empfiehlt es sich, den Körper von diesem „Ballast“ regelmäßig zu befreien.

Eine wohltuende und überzeugende Wirkung zeigt hier das Entgiften durch Saftfasten.

Säfte, die die Ausscheidung von schädlichen Stoffen aus dem Körper fördern. Durch diese geballte Ladung an Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen wird eine Entsäuerung des Körpers erreicht, der den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringt und so wieder für Wohlbefinden des gesamten Organismus sorgt. Das Saftfasten ist die schonendere Form des Heilfastens, bei dem nur Flüssigkeiten von Obst und Gemüse zugeführt werden, wie auch Tee und Wasser. Dabei sollten 21 Tage die Grenze sein.

Grüner Saft Beispiel

Publikationen

Immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen, schaue ich immer wieder nach interessanten Veröffentlichungen der Thieme-Verlagsgruppe. Im Moment sind zu diesem Thema zwei gedruckte Werke in Umlauf, die ich hier kurz vorstelle:

Eine nachweislich erfolgreiche Methode empfiehlt die Autorin des Buches „Saftfasten fürs Wochenende„, Anita Heßmann-Kosaris. Als anerkannte Heilpraktikerein und freie Jorunalistin hat sie einen Ratgeber verfasst, der das Fasten auf Saftbasis ausführlich beschreibt und mit Rezepten ausweist. So ist Entgiften leicht und macht Spaß:

Das Rezept

Ein Kiwi-Apfel-Smoothie mit einer Beimengung von Sellerie und Avocado macht allein beim Lesen schon Lust zum Ausprobieren. Für eine Portion werden zwei Kiwis geschälft, ein Apfel von Kernen und Kernhaus befreit, drei Stangensellerie geschnitten, eine Avocado von der Schale befreit und der mittige Kern entnommen. Diese Mischung wird püriert und mit in Streifen geschnittenen Minzeblättchen garniert.

Weitere Rezeptideen machen richtig Laune auf diese sanfte Entschlackungskur, denn frischer Saft regt nachhaltig den Organismus an, sich von schädlichen und unnötigen Stoffwechselprodukten zu befreien. Der Körper erfährt so eine richtige Verjüngungskur, die auch dem Allgemeinbefinden guttut.

Suppenfasten

Aus der Thieme-Verlagsgruppe, dem TRIAS-Verlag, stammt auch das als individuelle Fastenkur gepriesene Buch von Dipl. oec. troph. Ralf Moll „Suppenfasten„. Hier spezialisiert er sich auf das typgerechte Entgiften. Eine Mischung aus Bewegung/Wandern und den Saftkuren. Diese bestehen aus Saft und Suppen. Kombiniert werden diese mit Wellness- und Entspannungsmethoden. Er plädiert für die Vorgehensweise: Gemeinsam gehts leichter, indem er Fastentermine anbietet.

Hilfsmittel – der Entsafter

Die inzwischen recht günstig angebotenen elektrischen Entsafter bringen eine erhebliche Erleichterung. Frische Säfte von Obst und Gemüse sind in kurzer Zeit fertig. Allerdings wird durch die Zentrifuge des Entsafters viel Sauerstoff zugeführt, wodurch wichtige Vitalstoffe wiederum zerstört werden können.